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Zusätzliche Klassenfahrt für die Orientierungsstufe ermöglichen

Zu den Regelungen von Klassenfahrten in M-V erklärt die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg: 

Die derzeitigen Regelungen für Wandertage und Klassenfahrten sind weder praktikabel noch am Schulleben orientiert. Kinder und Jugendliche können im Laufe von 9 bzw. 10 Schuljahren lediglich zweimal an einer Klassenfahrt teilnehmen. Für Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen ist derzeit keine Fahrt vorgesehen. Wenn Ministerin Hesse selbst betont, wie wichtig diese Fahrten sind, muss hier dringend nachgebessert werden. Meine Fraktion schlägt vor, dass eine Fahrt in der Grundschule, eine Fahrt in der Orientierungsstufe und eine weitere Fahrt in der Klassenstufe 7 bis 9/10 möglich sein müssen.

Auch die Dauer der Fahrten muss geändert werden. Die Anzahl von vier Tagen geht schlicht einfach an der Realität vorbei. Klassenfahrten müssen 5 Tage dauern können – ohne  Sondergenehmigung. Die meisten Angebote der Veranstalter sind auf fünf Tage ausgerichtet. Leidtragende der gegenwärtigen Regelung sind auch die Schullandheime in M-V – sie sitzen jeweils einen Tag pro Woche auf dem Trockenen.

Jährlich bleiben eine halbe Mio. Euro der für diesen Zweck im Landeshaushalt zur Verfügung stehenden Mittel liegen. Meine Fraktion fordert die Landesregierung auf, dieses Geld umgehend für eine weitere Klassenfahrt zur Verfügung zu stellen. Bildung findet auch außerhalb der Schule statt, und Klassenfahrten sind Lernen am anderen Ort. Den Schülerinnen und Schüler in M-V sollten mehr Möglichkeiten eingeräumt werden, diese Bildungschancen zu ergreifen.“

 

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