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Zentrale Lernplattform mit IT-Geräten für alle Schüler und Lehrkräfte

Zur neuen Schuldatenschutzverordnung, die u.a. den Einsatz privater Technik von Lehrkräften in der digitalen Bildung regelt, erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Nun ist das Chaos an den Schulen perfekt. Mit der Datenschutzverordnung wird verboten, was die Schulen in den zurückliegenden Wochen am Leben erhalten hat. Weil landauf, landab die erforderliche IT-Technik für den Unterricht zu Hause fehlt, haben Lehrkräfte diesen so gut es geht mit ihren privaten Geräten abgesichert. Das ist jetzt nicht mehr zulässig.

Die Landesregierung war bis zum heutigen Tage nicht in der Lage, dafür zu sorgen, dass die Schulen mit einer einheitlichen Lernplattform ausgestattet werden. Mit einer solchen Plattform wäre digitales Lernen für alle Schülerinnen und Schüler auch von zu Hause möglich. Es hat sich gezeigt, dass der derzeitige Flickenteppich, der durch die Insellösungen der Schulträger entstanden ist, bei weitem nicht ausreicht.

Wir fordern die Landesregierung deshalb erneut auf, die Schulträger von der IT-Ausstattung zu entlasten und ein einheitliches landesweites digitales Schulverwaltungs- und Lernsystem für alle allgemeinbildenden Schulen einzurichten. Dazu muss ein Land-Bund-Programm aufgelegt werden, um jeder Schülerin und jedem Schüler sowie jeder Lehrkraft ein digitales Endgerät kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Dieses Endgerät ist ausschließlich für die Nutzung der zentralen Lernplattform zu verwenden und wird zentral durch das Land beschafft.“

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