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Unwucht beseitigen – Kindersport sowie Kindergeburtstagsfeiern ermöglichen

Zum Modellprojekt, wonach am Sonnabend 7500 Zuschauer bei einem Fußballspiel des FC Hansa Rostock zugelassen werden, erklärt die Vorsitzende der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Während die Landesregierung vor dem Profifußball einknickt und wohl auch aus Furcht vor Ausschreitungen Tausende Menschen ins Fußballstadion strömen lässt, gibt es für den Kinder- und Jugendsport immer noch keine Perspektive.

Seit Wochen und Monaten werden von Kinderärzten, Psychologen, Lehrkräften und Eltern die negativen Auswirkungen der fehlenden Bewegung bei Kindern und Jugendlichen beklagt. Viele von ihnen sind bereits krank an Leib und Seele. Und je länger ihnen der gemeinsame Sport und das gemeinsame Spiel versagt werden, umso mehr werden es. Doch anstatt sich um diese drängenden Probleme zu kümmern und den Kinder- und Jugendsport endlich wieder zu ermöglichen, beschäftigt sich die Landesregierung mit dem Profisport und macht sich Gedanken, wie dieser wieder in die Gänge kommt.

Den Hansa-Fans sei das Spiel gegönnt. Aber hier setzt die Landesregierung eindeutig falsche Prioritäten! Offenbar haben Kinder und Jugendliche keine Lobby, die ihre Interessen ausreichend vertritt. Diese Unwucht muss unverzüglich beseitigt werden. Dazu gehört auch, das Feiern von Kindergeburtstagen mit wenigstens zehn Spielkameradinnen und -kameraden zu ermöglichen. Wir dürfen die Kinder nicht länger ihres Rechts berauben, möglichst unbeschwert aufzuwachsen.“

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