Toleranz und Menschlichkeit sind das Gebot der Stunde
Zum 25. Jahrestag der ausländerfeindlichen Ausschreitungen von Rostock-Lichtenhagen erklärt die Vorsitzende der Linksfraktion, Simone Oldenburg:
„Die traurigen und beschämenden Ereignisse in Rostock-Lichtenhagen vor 25 Jahren mahnen heute mehr denn je, dass wir alles tun müssen, damit rassistische und ausländerfeindliche Politik und Parolen in Politik und Gesellschaft zurückgedrängt werden.
Viel zu viel Intoleranz und Hass haben sich in den aktuellen Debatten über die Flüchtlingspolitik breitgemacht. Alle Demokratinnen und Demokraten sind aufgerufen, wachsam zu sein und mit dafür Sorge zu tragen, dass die Grenze zu derart menschenverachtenden Gewaltexzessen nicht überschritten wird. Ganz wichtig ist in diesem Zusammenhang eine Stärkung der politischen Bildung in Deutschland und M-V.
Das Ziel einer weltoffenen, toleranten Gesellschaft muss die bestmögliche Aufnahme der Flüchtlinge in die Gesellschaft sein. Aufgeschlossenheit und Menschlichkeit, nicht Ausgrenzung und möglichst baldige Abschiebung sind das Gebot der Stunde. Nicht die Migrantinnen und Migranten sind eine Gefahr für unsere Gesellschaft, sondern Menschen, die aus Ignoranz, Hass und Menschenfeindlichkeit Häuser anzünden und Menschenleben gefährden.“