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Sechste Klassen stehen vor Schulwechsel – Unterricht ermöglichen

Die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg, fordert die Bildungsministerin des Landes, Bettina Martin, erneut auf, umgehend Vorkehrungen zu treffen, damit die sechsten Jahrgangsstufen spätestens ab 11. Mai wieder unterrichtet werden: 

„Die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen stehen vor dem Wechsel des Bildungsganges. Sie haben ihre Schullaufbahnempfehlung bereits erhalten und gehen auf das Gymnasium, die Regionale Schule oder die Gesamtschule. Dafür brauchen sie eine bestmögliche Vorbereitung.

Es ist auch deshalb zwingend erforderlich, ihnen möglichst das Wissen zu vermitteln, was in der Orientierungsstufe laut Lehrplan zu vermitteln ist, weil bei diesem Schulwechsel der Elternwille entscheidend ist. Wenn ein Kind keine Empfehlung für das Gymnasium erhalten hat und die Eltern sich dennoch für diesen Bildungsweg für ihr Kind entscheiden, gilt die siebente Klasse als Probejahr. Wenn der Schüler dieses nicht besteht, muss er das Gymnasium verlassen. Um den Schülerinnen und Schülern so wenig Steine wie möglich in den Weg zu legen, müssen sie so auf den neuen Lebensabschnitt vorbereitet sein, dass es ihnen gelingt, den Wechsel optimal zu bewältigen.“

 

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