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Schwimmunterricht muss durch das Land sichergestellt werden

Zur Frage des teilweise fehlenden Schwimmunterrichts an öffentlichen, allgemein bildenden Schulen, erklärt die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion MV, Simone Oldenburg:

 

Wie aus der Antwort der Landesregierung auf die kleine Anfrage „ Schwimmunterricht an öffentlichen, allgemein bildenden Schulen des Landes MV im Schuljahr 2012/13“ (Drs. 6/3138) hervorgeht, wurde an 34 öffentlichen allgemein bildenden Grundschulen kein Schwimmunterricht durchgeführt

Zur Frage des teilweise fehlenden Schwimmunterrichts an öffentlichen, allgemein bildenden Schulen, erklärt die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion MV, Simone Oldenburg:

Wie aus der Antwort der Landesregierung auf die kleine Anfrage „ Schwimmunterricht an öffentlichen, allgemein bildenden Schulen des Landes MV im Schuljahr 2012/13“ (Drs. 6/3138) hervorgeht, wurde an 34 öffentlichen allgemein bildenden Grundschulen kein Schwimmunterricht durchgeführt, obwohl er Teil des Sportunterrichts ist. Es gibt Probleme beim Transport der Schülerinnen und Schüler zu den oft zu weit entfernten Schwimmbädern. Die Schulträger können die Transportkosten nicht schultern; es stehen zu wenig Rettungsschwimmer zur Verfügung und die Lehrkräfte, die als Aufsichtspersonen fungieren, bekommen dafür keine Anrechnungsstunden, müssen jedoch mehrere Zeitstunden für den Schwimmunterricht aufwenden.

Nach Schätzungen kann jeder dritte Zehn- bis Zwölfjährige in MV nicht schwimmen, letztendlich gefährdet das Leben und Gesundheit der Kinder.

„Das BM sollte in dieser Situation nicht einfach abtauchen, sondern die Rahmenbedingungen schaffen, damit jedes Kind schwimmen lernen kann und dafür ausreichend Rettungsschwimmer vorhanden sind. Die Fahrtkosten zum Schwimmunterricht darf das Land nicht allein den klammen Schulträgern aufbürden. Wir fordern daher den Schwimmunterricht für alle Kinder in der 3. Klasse und einen Festigungskurs in der 5. oder 6. Klasse. Kosten und Kontrolle müssen durch das Land sichergestellt werden.“ so Simone Oldenburg abschließend.

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