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Schulleitungen für anspruchsvolle Arbeit gerecht bezahlen

Nach Ansicht der bildungspolitischen Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg, ist es höchste Zeit, dass die Gehälter für kommissarisch tätige Schulleitungsmitglieder bzw. Schulleiterinnen und Schulleiter sowie deren Vertretungen angehoben werden. „Meine Fraktion fordert bereits seit zwei Jahren die Anhebung der Gehälter, die sich bislang nicht vom Gehalt der Lehrkräfte an der Schule unterscheiden“, erklärte Frau Oldenburg am Montag.

„Der Bildungsminister hat offenbar erkannt, dass Schulen eine qualifizierte Leitung brauchen, damit pädagogische Prozesse bestmöglich umgesetzt werden können, und setzt unsere Forderung endlich um“, sagte Frau Oldenburg. Allerdings bleibe das Land dabei weit hinter den Möglichkeiten zurück, die der Tarifvertrag bietet. „Die Zulagen müssen so angelegt sein, dass sie wirklich eine adäquate Anerkennung der Leistungen von Schulleitungen darstellen“, so Frau Oldenburg. Dazu gehörten eine tatsächlich angemessene Höhe, aber auch Dynamisierung der Zulagen. Mit dem jetzigen Festbetrag werde die Zulage von der Gehaltsentwicklung abgekoppelt.

„Perspektivisch muss die Besoldung insgesamt neu geregelt werden“, sagte Frau Oldenburg. Mit der heute vorgestellten Vorschrift würden nur Ausnahmen geregelt, für eine umfassende Anerkennung der arbeitsintensiven Tätigkeit von Schulleiterinnen und Schulleitern sowie deren Stellvertreter fehle dem Land der Mut. Mit der Eingruppierung der Regionalschullehrkräfte in die E13 habe sich das Gehalt der Schulleitungsmitglieder nicht analog entwickelt. „Hinzu kommt eine zu geringe Anzahl an Anrechnungsstunden, was die Attraktivität der Schulleitungen zusätzlich schmälert. Deshalb wird sich die Bereitschaft, die Verantwortung für die Leitung einer Schule zu übernehmen, auch künftig in Grenzen halten.“

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