Mehr Prävention, um vor Gefahren des Rechtsextremismus zu schützen
Zur heutigen Vorstellung der Broschüre „Mein Kind und rechtsextrem . . . wie abwegig ist das denn?!“ durch das Bildungsministerium und der Landeszentrale für politische Bildung erklärt die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:
„Es ist gut, dass diese Handreichung für Eltern und Lehrkräfte erarbeitet wurde und nun vorliegt. Damit haben wir einen weiteren Baustein im Hilfe- und Unterstützungssystem im gemeinsamen Vorgehen gegen rechtsextremistisches Denken und Handeln. Allerding ist zugleich eine bessere Verzahnung mit präventiven Maßnahmen dringend erforderlich, damit Kinder und Jugendliche frühzeitig vor den Gefahren des Rechtsextremismus geschützt sind.
So gibt es immer noch zu wenige Schulen, die sich um den Titel ‚Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage‘ bewerben. Offenbar ist hierbei der bürokratische Aufwand für die Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler zu hoch, um sich daran zu beteiligen. Erforderlich sind nicht nur Tipps, wenn das ‚Kind bereits in den Brunnen gefallen‘ ist, sondern ein unterstützendes und handhabbares Miteinander in der Vorbeugung. Alle Beteiligten in Schule und Elternhaus müssen an einem Strang ziehen, wenn es darum geht, Demokratie und Toleranz zu stärken.“