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Linksfraktion fordert Landesprojekt zur Absicherung des Schulschwimmunterrichtes – jedes 8. Kind kann nicht schwimmen

Zu den phasenweise katastrophalen Grundbedingungen bezüglich des Schwimmunterrichtes an den Grundschulen in MV erklärt die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

 

„An 35 Grundschulen fand im vergangenen Schuljahr kein Schwimmunterricht statt und von den Kindern, die am Schwimmunterricht teilnahmen, kann jedes achte Kind trotzdem nicht schwimmen. Das ist weder hinnehmbar noch in irgendeiner Weise akzeptabel, sondern schlicht fahrlässig “, so Oldenburg.

Zu den phasenweise katastrophalen Grundbedingungen bezüglich des Schwimmunterrichtes an den Grundschulen in MV erklärt die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„An 35 Grundschulen fand im vergangenen Schuljahr kein Schwimmunterricht statt und von den Kindern, die am Schwimmunterricht teilnahmen, kann jedes achte Kind trotzdem nicht schwimmen. Das ist weder hinnehmbar noch in irgendeiner Weise akzeptabel, sondern schlicht fahrlässig “, so Oldenburg.

Sie fordert die Landesregierung auf, Verantwortung für die Schülerinnen und Schüler zu übernehmen und ein Landesprojekt ins Leben zu rufen.

„Man kann weder die Eltern mit dieser Aufgabe alleine lassen noch den Schulträgern sämtliche Kosten aufhalsen. Der Schwimmunterricht ist immer noch regulärer Bestandteil des Sportunterrichtes. Wenn man in der Landesverfassung deklariert, Bildung sei kostenfrei, so gilt das auch für das Schwimmen-Lernen im Rahmen des Sportunterrichtes. Solange allerdings Eltern in Teilen des Landes die Kosten für die Nutzung des Schwimmbades oder die Personalkosten des Schwimmlehrers tragen müssen, kann wohl nicht von Bildungsgerechtigkeit und kostenfreiem Schulbesuch die Rede sein. Dass so viele Kinder nicht in der Lage sind zu schwimmen, muss bei dem verantwortlichen Ministerium die Alarmglocken schrillen lassen, anstatt dieses Desaster auch noch zu ignorieren.“

Oldenburg fordert als Bestandteile dieses Landesprojektes:

Kostensplitting zwischen Land und Kommunen, keine Zuzahlungen der Eltern und ein ausgebildeter Rettungsschwimmer für jede Schule.

Die häufigste Ursache für den nicht durchgeführten Schwimmunterricht ist das Fehlen von ausgebildeten Rettungsschwimmern. Hier müssen dringend Fortbildungen angeboten werden, um nicht nur die bereits tätigen Rettungsschwimmer zu schulen, sondern um weitere zusätzliche Lehrkräfte für diese Tätigkeit zu gewinnen.

Um einen kontinuierlichen Lernprozess zu ermöglichen, regt Oldenburg an, dass ein weiterer Schwimmkurs in den Klassenstufen fünf bis sieben im Rahmen des Sportunterrichtes oder eines Schwimmlagers durchgeführt werden soll, um sicherzustellen, dass jedes Kind schwimmen kann.

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