Links wirkt: „MV bekommt längere Herbstferien“
Zum Artikel in der heutigen Ausgabe der Ostsee-Zeitung „Schulminister trickst mit Tagen: MV bekommt längere Herbstferien“ erklärt die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:
„Mit Verwunderung habe ich heute von den Plänen des Bildungsministers Mathias Brodkorb gelesen. Gleichwohl ist es mir eine große Freude, dass eine Forderung, die meine Fraktion seit langem erhebt, umgesetzt werden soll.“
12. März 2014: In der Diskussion um erweiterten Ferienkorridor Familien nicht vergessen!
In der Diskussion um eine Erweiterung des Ferienkorridors dürfen nach Ansicht der bildungspolitischen Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg, die Familien nicht vergessen werden und schlägt deshalb einen Kompromiss vor.
„Selbstverständlich ist der Tourismus ein immens wichtiger Wirtschaftsfaktor für MV, aber wir müssen bedenken, dass auch viele Eltern von Schülerinnen und Schüler in dieser Branche arbeiten“, erklärte Frau Oldenburg am Mittwoch in Schwerin. Diese Kinder hätten nicht die Möglichkeit, die Ferienzeit gemeinsam mit ihren Eltern zu verbringen. „Deshalb sollte der Ferienkorridor auf 80 bis maximal 85 Tage erweitert und zugleich für die Herbstferien in MV eine Neuregelung gefunden werden“, sagte Frau Oldenburg. Dies sei die einzige Zeit, in der die im Tourismus und der Landwirtschaft Beschäftigten mit ihren Kindern gemeinsam Urlaub genießen können. „MV hat seine gute Position im Ranking der Urlaubsländer nur, weil viele Männer und Frauen in diesem Bereich engagiert arbeiten“, betonte Frau Oldenburg. Diese Beschäftigten hätten aber auch Familien, die in der gegenwärtigen Diskussion vergessen werden. „In MV sollte eine breite Diskussion darüber erfolgen, welche Möglichkeiten es gibt, eine Ferienregelung für den Herbst zu finden, die es den Familien ermöglicht, mit ihren schulpflichtigen Kindern gemeinsam Zeit zu verbringen.“
Frau Oldenburg verweist auf ein weiteres Problem, das beachtet werden muss. „MV hat sich entschieden, gemeinsam mit anderen Bundesländern die Abiturprüfung durchzuführen“, sagte sie. Bei einem zu breiten Ferienkorridor sei es schwer möglich, gemeinsame Prüfungstermine zu finden. „Sie können nicht so weit vorverlegt werden, dass dadurch das jeweilige Schuljahr stark verkürzt wird“, so Frau Oldenburg.
3. Juni 2014: Bei Erweiterung des Ferienkorridors Familien und Kinder nicht vergessen
Zum anhaltenden Streit um eine Erweiterung des Ferienkorridors erklärt die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:
„In der Diskussion um eine Erweiterung des Ferienkorridors dürfen die Familien mit ihren schulpflichtigen Kindern nicht vergessen werden. Selbstverständlich ist der Tourismus ein immens wichtiger Wirtschaftsfaktor für MV, aber wir müssen bedenken, dass auch viele Eltern in der Tourismusbranche arbeiten. Deren Kinder müssen auch die Möglichkeit haben, die Ferienzeit gemeinsam mit ihren Eltern zu verbringen. Das Wohl der Mädchen und Jungen wird in der derzeitigen Debatte völlig ausgeblendet. Die Kinder haben einen harten Schulalltag, der oft unterschätzt wird. Deshalb sollte der Ferienkorridor auf 80 bis maximal 85 Tage erweitert und zugleich für die Herbstferien in MV eine Neuregelung gefunden werden. Das ist die einzige Zeit, in der die im Tourismus und der Landwirtschaft Beschäftigten mit ihren Kindern gemeinsam Urlaub genießen können.
MV hat seine gute Position im Ranking der Urlaubsländer nur, weil viele Männer und Frauen in diesem Bereich engagiert arbeiten. Diese Beschäftigten haben aber auch Familien, die in der Diskussion vergessen werden. In MV sollte eine breite Diskussion darüber erfolgen, welche Möglichkeiten es gibt, eine Ferienregelung für den Herbst zu finden, die es den Familien ermöglicht, mit ihren schulpflichtigen Kindern gemeinsam Zeit zu verbringen.“