Landesregierung „verrechnet“ sich bei Klassengröße
In der Antwort zur Kleinen Anfrage 6/3131der bildungspolitischen Sprecherin der Linksfraktion MV, Simone Oldenburg, räumt die Landesregierung ein, dass einer ihrer Kernslogans: „Willst du 18 Kinder von mir“ nicht der Realität in MV entspricht.
Dort heißt es wörtlich: „…kann nicht geschlussfolgert werden, dass es an den Schulen in öffentlicher Trägerschaft in MV lediglich Klassen mit 18 Schülerinnen und Schülern gibt“.
In der Antwort zur Kleinen Anfrage 6/3131der bildungspolitischen Sprecherin der Linksfraktion MV, Simone Oldenburg, räumt die Landesregierung ein, dass einer ihrer Kernslogans: „Willst du 18 Kinder von mir“ nicht der Realität in MV entspricht.
Dort heißt es wörtlich: „…kann nicht geschlussfolgert werden, dass es an den Schulen in öffentlicher Trägerschaft in MV lediglich Klassen mit 18 Schülerinnen und Schülern gibt“.
Das erste Mal wird mit einer Kampagne bundesweit um dringend benötigte Lehrkräfte geworben, aber anstelle von Verlässlichkeit und Authentizität wird durch diesen leichtfertigen Umgang mit der Wahrheit genau dieser Anspruch verhindert.
„Die Landesregierung muss sich fragen lassen, wie durch diesen Fehlstart die notwendige und langfristige Wirkung der Kampagne eintreten soll – denn von leeren Versprechungen und geschönten Zahlen haben die Lehrerinnen und Lehrer in MV inzwischen genug“, kritisiert Simone Oldenburg und fragt weiter:
„Was stimmt denn nun überhaupt an den Ankündigungen und Werbeinhalten des Bildungsministeriums? Schülerinnen und Schüler, die bewusst täuschen, erhalten die Note „ungenügend“! Es bleibt zu hoffen, dass diese Art der Täuschung keine Schule macht!“, gibt Simone Oldenburg abschließend zu bedenken.