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Keinen Hürdenlauf starten, sondern direkt ins Ziel mit 3. Sportstunde

Bildungsministerin Birgit Hesse prüft gegenwärtig Möglichkeiten für mehr Bewegung in der Schule und will die Zusammenarbeit von Schulen und Sportvereinen im Rahmen der Ganztagsschule ausweiten. Dazu erklärt die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg: 

„Es ist höchste Zeit, dass die Sportministerin die mangelnde Bewegung der Schülerinnen und Schüler in den Blick nimmt. In ihrer Funktion als Sozialministerin hat sie bislang den Ausbau der Projekte ‚KinderBewegungsLand‘ und ‚Sport in Schule und Verein‘ vernachlässigt. Der Erkenntnis von Ministerin Hesse müssen jetzt unverzüglich Taten folgen. Wir brauchen keinen Hürdenlauf, sondern Maßnahmen, die direkt zum Ziel führen.

Für mehr Gesundheitsvorsorge sind verpflichtende Unterrichtsangebote unerlässlich, die Einführung der dritten Sportstunde ab Jahrgangsstufe 7 ist überfällig. Etwa jedes zehnte Kind in der ersten Klasse ist übergewichtig, in den Folgeklassen werden es immer mehr. Im Erwachsenenalter schließlich belegt M-V im Bundesvergleich den traurigen ersten Platz.

Lediglich freiwillige Angebote werden nicht dazu führen, dass sich Kinder und Jugendliche mehr sportlich betätigen und bewegen. Sie brauchen mehr Sport in der Schule. Damit die Schülerinnen und Schüler Spaß und Freude an der Bewegung haben, müssen die Bewertungskriterien im Schulsport überarbeitet werden – denn mangelnde Erfolgserlebnisse bremsen Kinder und Jugendliche.“

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