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Keine Ausweitung der Sonntagsöffnung

Zu den heute von der Landesregierung beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus erklärt die Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Mit Respekt nehmen wir das konsequente Handeln von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig zur Kenntnis, wir unterstützen das Vorgehen der Landesregierung zur Eindämmung des Corona-Virus. Besonderer Dank gilt dem medizinischen und pflegerischen Personal in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen und allen, die besonnen und solidarisch miteinander umgehen und die Gesundheitsgefährdung minimieren.

Allerdings fordern wir die Landesregierung auf, die geplante Ausweitung der Ladenöffnungszeiten am Sonntag nicht vorzunehmen. Die Beschäftigten in den Supermärkten und anderen Verkaufseinrichtungen sind schon jetzt stark belastet und arbeiten am Limit. Eine Ausweitung ist aus unserer Sicht auch nicht erforderlich, die Menschen können an sechs Tagen in der Woche von morgens bis teilweise spät abends einkaufen. Anstatt die Belastung für das Verkaufspersonal noch zu erhöhen, sollte sich die Landesregierung für den Schutz und die Entlastung der Beschäftigten einsetzen.

Gleichzeitig muss die Lohnfortzahlung in allen Bereichen sichergestellt werden. Soloselbständige und Kleinstunternehmen müssen ihr Existenzminimum sichern können. Dazu braucht es unbürokratische Sofortzahlungen zum Beispiel durch die Jobcenter oder Sozialämter.“

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