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Gesundheit ist keine Ware – bedarfsgerechte Versorgung hat Vorrang!

Zur Verlagerung der Zuständigkeit für Gesundheitspolitik vom Sozialministerium in das Wirtschaftsministerium erklärt die Vorsitzende der Linksfraktion, Simone Oldenburg: 

„Künftig wird der Wirtschaftsminister Harry Glawe auch der Gesundheitsminister des Landes sein. In dieser Doppelfunktion wird er wahrscheinlich sein Augenmerk besonders auf die Gesundheitswirtschaft legen. Dies lässt nichts Gutes erwarten, denn damit wird die Bedarfsgerechtigkeit immer mehr der Leistungs- und Marktgerechtigkeit untergeordnet.

Meine Fraktion bleibt dabei: Gesundheit ist keine Ware! Gesundheit muss als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge allen Menschen zugänglich sein und darf nicht als Wachstumsmarkt der Zukunft verstanden werden, orientiert an ökonomischen Bedürfnissen. Meine Fraktion fordert die Landesregierung auf, endlich einen tauglichen Strategieplan für eine wohnortnahe medizinische Versorgung vorzulegen. Angesichts des dramatischen Fachkräftemangels  besteht dringender Handlungsbedarf.“

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