Fehlende Aussagen zur finanziellen Unterstützung des Tourismus sind enttäuschend
Zu den Ergebnissen des heutigen Tourismusgipfels erklärt die Vorsitzende der Linksfraktion, Simone Oldenburg:
„Der vorgestellte Stufenplan zur langsamen Öffnung des Tourismus ist ein wichtiger Schritt und ein positives Signal an die gesamte Branche. Es ist richtig, dass bei allen Schritten immer die aktuellen Entwicklungen der Infektionszahlen im Auge behalten werden müssen. Auch die Einrichtung einer Taskforce mit den Akteuren der Branche ist ausdrücklich zu unterstützen.
Unverständlich ist aber, dass die Landesregierung keinerlei Signale an die Unternehmen sendet, ob und wie sie in der nächsten Zeit unterstützt werden können. Viele Unternehmen der Branche haben das Ende der Fahnenstange erreicht. Wann notwendige Einnahmen wieder in die Kassen gespült werden, ist auch nach dem heutigen Tag ungewiss. Deshalb ist ein Abwarten, was denn die Bundesregierung noch so im Köcher hat, nicht akzeptabel.
Vielmehr ist es zwingend erforderlich, dass die Landesregierung hier Verantwortung übernimmt, um den Schaden für die Branche zumindest im Rahmen zu halten. Notwendig ist ein Landesprogramm Tourismus, notfalls auch ohne den Bund. Ansonsten droht dem Tourismus ein Schaden, der für lange Zeit nicht mehr zu reparieren ist.“