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Es gibt keine Problemschulen!

Zur Mitteilung von Bildungsministerin Birgit Hesse, im laufenden Schuljahr 2,8 Mio. Euro für zusätzlichen Förderunterricht in den Kernfächern einzusetzen, erklärt die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg: 

„Das, was die Bildungsministerin verkündet hat, ist alter Wein in neuen Schläuchen. Dieses ESF-Programm gab es bereits im vergangenen Schuljahr und dennoch ist die Zahl der Schulabbrecher gestiegen. Nicht die Schulen, die diese zusätzlichen Stunden erhalten, sind ‚Problemschulen‘, sondern Teile des Bildungssystems in M-V sind das Problem.

Meine Fraktion fordert, dass alle Regionalen und Gesamtschulen umgehend Unterrichtsstunden zur Förderung der Kinder und Jugendlichen erhalten. Lediglich jene Schulen zu fördern, die in der Vergangenheit schlechtere Ergebnisse hatten, zeugt nicht von einem Handeln für Gegenwart und Zukunft.“

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