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Durch zigfache Ankündigungen wird der Lehrerberuf nicht attraktiver

Zur beschlossenen Änderung der Lehrerarbeitszeitverordnung und der damit verbunden Gewährung von Altersanrechnungsstunden für Lehrkräfte ab dem 63. Lebensjahr erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Diese Anrechnungsstunden gibt es schon seit Beginn des Schuljahres und jetzt werden sie nochmal verkauft. Was denkt sich die Bildungsministerin bei so viel Augenwischerei?

Außerdem kommen die Anrechnungsstunden für ältere Lehrkräfte viel zu spät. Wenn sie diese Stunden in Anspruch nehmen könnten, sind die meisten von ihnen gar nicht mehr an den Schulen. Der Großteil der Lehrerinnen und Lehrer müssen der steigenden Belastung Tribut zollen und gehen mit 63 in den Ruhestand. Somit sind kaum noch Kolleginnen und Kollegen in der Lage in den Genuss dieser Anrechnungsstunden zu kommen. Damit wird diese vielfach angekündigte Entlastung allenfalls zum Feigenblatt, aber verbessert die Arbeitsbedingungen der erfahrenen Lehrerinnen und Lehrer nicht. Das Ziel, die Attraktivität des Lehrerberufes zu erhöhen, wird damit verfehlt.

Die zusätzlichen Altersanrechnungsstunden müssen früher - ab dem 55. und dem 63. Lebensjahr gewährt werden und zwar zu Beginn des Schuljahres, in dem die Lehrkräfte das Alter erreichen - nicht wie derzeit erst im Schuljahr darauf. Nur dann ist es wirklich eine Erleichterung und macht den Lehrerberuf attraktiver.“

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