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Der 9. November erinnert und mahnt

Zum Jahrestag der Reichspogromnacht am 9. November 2020 erklärt die Vorsitzende der Linksfraktion, Simone Oldenburg: 

„Die Reichspogromnacht markiert den Anfang der systematischen Ermordung der Juden in Deutschland und Europa. Der deutsche Nationalsozialismus, ein System aus Menschenhass, Ausbeutung, Erniedrigung, Repression und Mord, brachte über Europa und die ganze Welt Krieg, Zerstörung, Elend und unermessliches Leid. 

Der 9. November ist ein Tag des Erinnerns und des Mahnens. Er steht dafür, dass sich eine solche Zeit nie wiederholen darf. Er mahnt und erinnert, dass alle Demokratinnen und Demokraten in der Verantwortung stehen, unsere demokratische Gesellschaft zu stärken. Jede und jeder an seinem Platz muss sich Hass und Menschenverachtung, Rassismus und Antisemitismus, Gewalt und Intoleranz entgegenstemmen. Das ist angesichts des erstarkenden Rechtsextremismus heute wichtiger denn je.

Wir dürfen nicht zulassen, dass sich rechtsextremistisches Gedankengut weiter ausbreitet. Und wir müssen dafür Sorge tragen, dass es aus den Parlamenten, von der Straße und aus den Köpfen verschwinden. Gute Perspektiven für alle Menschen, ein weltoffenes Klima, gute Bildung und Kultur sind für eine demokratische, friedliche und tolerante Gesellschaft unabdingbar.“

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