Das Leben hält wieder Einzug – Sport und Kultur gehören aber auch dazu
Zu den heute vom Kabinett beschlossenen weiteren Öffnungsschritten erklärt die Vorsitzende der Linksfraktion, Simone Oldenburg:
„Die Öffnungsschritte sind angesichts des deutlich zurückgegangenen Infektionsgeschehens nur folgerichtig.
Für alle an Schule Beteiligten, aber besonders für die Schülerinnen und Schüler ist es enorm wichtig, dass sie kommende Woche wieder komplett den Regelunterricht besuchen können. Warum dies aber nicht landesweit einheitlich am Mittwoch erfolgen soll, ist grotesk. Hier zeigt sich die Landesregierung hasenfüßig. Die Kinder und Jugendlichen haben viel versäumt und brauchen jeden einzelnen Tag vor den Sommerferien, um Lernstoff nachzuholen.
Es ist gut und richtig, dass das Leben in Mecklenburg-Vorpommern wieder Einzug hält. Dazu gehören allerdings der Sport und die Kultur zwingend dazu. Deshalb erschließt sich nicht, warum diese Bereiche weiter hingehalten werden.
Die Landesregierung muss sich fragen lassen, warum sie in den zurückliegenden Wochen und Monaten nicht in der Lage war, für die Kulturschaffenden und die Freizeitsportlerinnen und -sportler Perspektiven aufzuzeigen, wie es weitergeht, wenn das Infektionsgeschehen deutlich zurückgeht. Dieses Versagen müssen die Betroffenen nun ausbaden. Es verwundert nicht, dass das Unverständnis und der Unmut bei ihnen wachsen – zumal sich die Stadien für Fußballprofis und Fans öffnen.“