Begrenzung der Personenzahl in der Schülerbeförderung erforderlich
Die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg, fordert, dass mit dem teilweisen Beginn des Schulbetriebes ab Montag die Anzahl der Schülerinnen und Schüler in den Fahrzeugen der Schülerbeförderung so begrenzt wird, dass die Mindestabstandsregeln eingehalten werden können:
„Allein die Einführung der Mund-Nasen-Schutzpflicht im öffentlichen Personennahverkehr reicht nicht aus. Es müssen auch die Abstandregeln eingehalten werden, die für den Aufenthalt in geschlossen Räumen gelten.
Es ist inkonsequent, wenn die Kinder und Jugendlichen in der Schule in großem Abstand zueinander sitzen sollen, aber im Schulbus wie die Ölsardinen gedrängt stehen und sitzen müssen. Deshalb muss auch in den Fahrzeugen der Schülerbeförderung sichergestellt sein, dass der Abstand gewahrt bleibt. Das bedeutet, dass Stehplätze nicht zulässig sind und eine Sitzbank nur von einer Schülerin oder einem Schüler besetzt werden darf.
Wir fordern die Landesregierung auf, parallel zum Stufenplan der Öffnung der Schulen einen Stufenplan zu erstellen, wie die Schülerbeförderung in den einzelnen Phasen der Wiederaufnahme des Schulbetriebes konkret gestaltet werden soll.“