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Zickzackkurs der Bildungsministerin in Sachen Lehramtsstudium

Zum neuen Lehrerbildungsgesetz, das in der kommenden Woche im Landtag verabschiedet werden soll, erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Obwohl vom Bildungsministerium großspurig angekündigt, wird es offenbar doch keine Veränderungen im Studium für Grundschullehrkräfte geben. Noch kürzlich wurde zugesichert, das Lehramtsstudium durch ein Praxissemester zu ergänzen und das Referendariat um sechs Monate zu verkürzen. Künftige Grundschullehrer und -lehrerinnen sollten laut öffentlichen Verlautbarungen des Ministeriums nur noch 12 Monate in den Vorbereitungsdienst. Davon ist im Entwurf des neuen Lehrerbildungsgesetzes nichts zu finden, die erforderlichen Änderungen haben die Koalitionäre von SPD und CDU im Bildungsausschuss abgelehnt.

Die öffentlichen Ankündigungen der Bildungsministerin erweisen sich als heiße Luft, denn noch nicht einmal die notwendigen Kosten für eine Studienänderung fanden Eingang in den Gesetzentwurf. Einen derartigen Zickzackkurs kann niemand mehr nachvollziehen.

Damit bleiben die Lehramtsstudierenden einmal mehr im Regen stehen, weil unklar ist, wie es mit ihrem Studium weitergehen wird. Werbung für ein Lehramt in M-V geht anders.“