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Wahlpflichtunterricht reduzieren – individuelle Förderung stärken

Nach Ansicht der bildungspolitischen Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg, sollte der Wahlpflichtunterricht zugunsten einer Stärkung der individuellen Förderung reduziert werden.
„Wöchentlich werden an den Schulen in den Klassen 7 bis 10 drei Stunden als Wahlpflichtunterricht angeboten, die nahezu vergeudet werden“, erklärte Frau Oldenburg am Mittwoch. Nicht betroffen seien die Wahlpflichtfächer Russisch oder Französisch, aber alle anderen Stunden, wie Basteln von Oster- oder Weihnachtsdeko, glichen eher einer Beschäftigungstherapie denn einer Lernstunde. „Abzüglich der Stunden für das Erlernen einer zweiten Fremdsprache sind hier 12 Stunden wöchentlich vorhanden, die für die Umsetzung eines individuellen Förderplanes der Schulen genutzt werden können“, so Frau Oldenburg.

Anstatt Ressourcen zu vergeuden, sollten die Schülerinnen und Schüler, die Lernschwierigkeiten haben, in dieser Zeit individuell oder in kleinen Gruppen gefördert werden. „Bei einer tatsächlich selbständigen Schule sollte es Lehrerinnen und Lehrern deshalb möglich sein, diese Stunden zu nutzen, um effektiv gegen die viel zu hohe Schulabbrecherquote zu wirken“, betonte Frau Oldenburg.