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Vorpommern auch in der Bildung abgehängt – Linke fordert den Ausbau der beruflichen Schulen vor allem in Vorpommern

Zur Antwort der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern auf die Kleine Anfrage  auf Drs. 7/3466 erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Weniger Einwohner, noch weniger Schülerinnen und Schüler an den allgemein bildenden Schulen und dramatisch weniger Auszubildende - ein Unterschied wie Tag und Nacht zwischen Mecklenburg und Vorpommern.

Ich mahne die Landesregierung, Vorpommern nicht weiter abzuhängen und Schulstandorte hier nicht nur zu sichern, sondern besonders Standorte der Berufsschulen zu stärken und auszubauen. Die bisherigen Außenstellen müssen wieder eigenständige Schulen werden, in denen die Ausbildung in Berufen mit besonderen Bedarfen ausgeweitet wird.

Nur noch 14 aller Ausbildungsberufe werden noch in Mecklenburg- Vorpommern angeboten. Von den 49 Berufsschulstandorten befinden sich nur 20 Schulen in Vorpommern. Zwar ist die Anzahl der Berufsschüler in Vorpommern geringer als in Mecklenburg, aber das rechtfertigt längst nicht die geringe Anzahl von Berufsschulen.

Vorpommern muss unbedingt gestärkt werden und eine weitere Abwanderung der Jugend muss verhindert werden. Das gelingt aber nur, wenn die Jugendlichen hier eine breite Vielfalt von Ausbildungen ermöglicht wird. Wenn das Netzt der beruflichen Schulen nicht enger gestrickt und das Angebot an Ausbildungsberufen nicht ausgebaut wird, ist davon auszugehen, dass Vorpommern weiter hinterherhinken und sogar weiter zurückfallen wird.“