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Versprochen gebrochen

Zum Ausblick der Bildungsministerin Bettina Martin auf das Schuljahr 2019/2020 erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Weit mehr als 500 arbeitslose Lehrkräfte in MV, nahezu 200 befristete Lehrkräfte, die zu Beginn der Sommerferien ihren Job verloren haben – Das neue Schuljahr...

Es hat sich also nichts geändert, auch wenn die ehemalige Bildungsministerin Hesse immer wieder versprochen hatte, unsere Forderung umzusetzen, dass eine Befristung von Einstellungen bei Lehrkräften nicht mehr stattfindet. Aber was kümmert sie ihr Geschwätz von gestern, wenn sie dafür jetzt nicht mehr zuständig ist.

Nun muss Bildungsministerin Martin dafür sorgen, dass dieser personelle Irrsinn aufhört. Arbeitslose und befristet eingestellte Lehrkräfte kann sich das Land angesichts des grassierenden Lehrkräftemangels nicht im Geringsten leisten. Diese Lehrerinnen und Lehrer müssen mithilfe eines Wiedereingliederungsprogramms für arbeitslose Lehrerinnen und Lehrer und unbefristete Einstellungen für den Schuldienst zurückgewonnen werden.

Das Schuljahr 2018/2019 endete mit 200 nicht besetzten Lehrerstellen. Und für das beginnende Schuljahr sind derzeit 138 Stellen überhaupt nicht besetzt. In der weichgespülten Informationen der Bildungsministerin findet sich hierzu nichts

Vor der Kür kommt die Plicht. Aber dazu vermissen wir jegliche Information der Bildungsministerin. Denn Rahmenpläne können nur umgesetzt werden, wenn alle dafür erforderlichen Lehrkräfte vorhanden sind. Ganztagsschulen können nur entwickelt werden, wenn auch dafür alle erforderlichen Lehrkräfte vorhanden sind.

Es geht um die Pflicht der Landesregierung, alle notwendigen Lehrkräfte zu Beginn des Schuljahres tatsächlich an Bord zu haben und alle Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger vor Beginn zu qualifizieren.“