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Schülerinnen und Schülern ihr Recht auf Bildung gewähren

Zu den Plänen der Landesregierung zur Öffnung der Schulen für den Präsenzunterricht erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Die derzeitigen Pläne der Landesregierung zum Schulbesuch der Kinder und Jugendlichen sind allenfalls Symbolpolitik. Die Schülerinnen und Schüler vor den Ferien ein einziges Mal die Schule von innen sehen zu lassen, ist kein bildungspolitisches Ziel und erfüllt noch lange nicht den Rechtsanspruch auf Bildung.

Dabei ist es zweifellos möglich, dass die Schülerinnen und Schüler unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregelungen noch in diesem Schuljahr häufiger in ihren Klassenräumen unterrichtet werden können. Meine Fraktion fordert die Landesregierung auf, den MV-Plan zu ändern und mehr Unterricht an den Schulen insbesondere für die unteren Klassenstufen zuzulassen. So können die Klassenstufen eins bis sechs mindestens viermal in der Woche für mindestens vier Stunden unterrichtet werden. Dabei muss sichergestellt sein, dass die Lerngruppen während der Unterrichtszeit den Klassenraum nicht wechseln und täglich nur von einer festen Lehrkraft betreut werden.

Die übrigen Klassenstufen erhalten je nach vorhandenen personellen und räumlichen Möglichkeiten weiterhin ein bis zwei Mal die Woche Präsenzunterricht.

Die beschriebenen Regelungen müssen analog für die Schülerinnen und Schüler an den Förderschulen ermöglicht werden. Auch hier muss gelten, dass die Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen wieder an ihre Schulen dürfen, denn auch sie sind Abschlussklassen!“