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Schluss mit Absurdistan – Abschlussklassen in den Präsenzunterricht!

Zur weiterhin ausgesetzten Präsenzpflicht an den Schulen für Abschlussklassen erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Wegen der in Kürze anstehenden Prüfungen ist es dringend erforderlich, dass Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen endlich wieder Präsenzunterricht erhalten. Deshalb ist die Entscheidung des Bildungsministeriums, die Präsenzpflicht auch für diese Klassen weiterhin auszusetzen, nicht nachvollziehbar. Da Eltern sowie Schülerinnen und Schüler selbst entscheiden können, ob sie am regulären Unterricht teilnehmen oder zu Hause lernen, stehen die Lehrkräfte vor halbleeren Klassen. Schule wird so zum Absurdistan.

Lehrerinnen und Lehrer, die die Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf die Prüfungen vorbereiten wollen, sind gezwungen, neben dem Präsenzunterricht zur gleichen Zeit die Jugendlichen im Distanzunterricht zu betreuen. Diese Zweigleisigkeit erschwert die Arbeit der Lehrkräfte und damit eine vernünftige Prüfungsvorbereitung erheblich.

Das Bildungsministerium muss umgehend für klare Verhältnisse sorgen und den Landtagsbeschluss vom Dezember konsequent umsetzen. Erforderlich ist die Anordnung der Präsenzpflicht für die Abschlusskassen, damit alle Schülerinnen und Schüler trotz der schwierigen Situation möglichst optimal auf die Abschlussprüfungen vorbereitet werden können.“