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Referendariat für Lehrkräfte verkürzen und attraktiver machen!

Zur Lehrkräftesituation und den aktuell 119 ausgeschrieben Lehrerstellen erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Das Schuljahr ist gerade einmal einen Monat alt und schon wieder sind mehr als einhundert Lehrerstellen vakant. Auch wenn das Bildungsministerium gebetsmühlenartig betont, der Unterricht sei überall abgesichert, klingen die Berichte von Eltern, Lehrkräften und Schülern verschiedenster Schulen des Landes anders.

Gegenwärtig sind außerdem 279 Referendarstellen ausgeschrieben. Hier darf sich das Desaster der vergangenen Jahre mit knapp 60 Prozent unbesetzter Stellen nicht wiederholen. Um künftig ausreichend grundständig ausgebildete Lehrkräfte zu gewinnen, müssen zügig die Ursachen für Studienabbrüche und die Absolventenflucht in andere Länder beseitigt werden.

Ein erster Schritt ist die Verkürzung des Vorbereitungsdienstes für junge Lehrkräfte auf zwölf Monate. Damit einhergehen müssen die Verringerung des eigenverantwortlichen Unterrichts und eine Aktualisierung der Lehr- und Prüfungsinhalte. So wird der Vorbereitungsdienst in M-V attraktiver für Lehramtsabsolventinnen und -absolventen, die zügig angemessen bezahlte Lehrerinnen und Lehrer werden wollen.“