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Referendariat für Grundschullehrkräfte nicht automatisch verkürzt

Nach der heutigen Debatte über die Änderung des Lehrerbildungsgesetzes erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Die Änderungen des Lehrerbildungsgesetzes sind halbseiden, schlecht gemacht und nicht aufeinander abgestimmt. Dieses Gesetz sieht keine reguläre Verkürzung des Referendariats vor. Auch das Praxissemester sucht man vergebens. Beides wurde durch Bildungsministerin Bettina Martin angekündigt, aber nicht einmal die Koalition aus SPD und CDU hat diese Ankündigung für bare Münze genommen.

Trotz mehrfacher Nachhilfe von meiner Fraktion hielten Ministerium und Koalitionsfraktionen an ihrem Unwissen fest. So wird es nach Gesetzeslage kein Praxissemester und keine reguläre und versprochene Verkürzung des Referendariats für das Grundschullehramt auf 12 Monate geben, sondern nur wenn die Referendarinnen und Referendare dieses beantragen und es auch tatsächlich durch das Ministerium befürwortet wird.

Mit einer solchen Arbeitsweise und Ankündigungspolitik wird es Mecklenburg-Vorpommern nicht gelingen, dem Lehrkräftemangel zu begegnen und Lehrerinnen und Lehrer zu gewinnen.“