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Parteiengeplänkel wird über bessere Bildungschancen gestellt

„Obwohl auch die SPD die Auffassung vertritt, dass die Überprüfung des gymnasialen Bildungsganges auf die Tagesordnung gehört, hat sie gemeinsam mit der CDU heute unseren Antrag ‚Schülerorientierte Reform der zweijährigen Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe – Verbesserung der pädagogischen Rahmenbedingungen‘ abgelehnt“, erklärte die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg, am Donnerstag in Schwerin. 

Aus Sicht der Linksfraktion ist eine Überprüfung des gymnasialen Bildungsganges seit der Einführung des 12-Jahres-Abiturs erforderlich, da er mit zahlreichen Unzulänglichkeiten verbunden ist. „Wir brauchen Veränderungen, um die Rahmenbedingungen für die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte zu entspannen und zu verbessern“, betonte Frau Oldenburg. „Die CDU hat blindlings unsere Vorschläge abgelehnt, ohne eigene Vorstellungen zur Reform des gymnasialen Bildungsganges vorzulegen.“

„Mit der Ablehnung unseres Antrags bleibt alles beim Alten, und auch die Diskussionen um das Abitur nach 12 oder 13 Jahren werden nicht beendet werden“, so Frau Oldenburg. „Es nützt nichts, die Situation zu beklagen und gleichzeitig Vorschläge zu ignorieren. Eine anhaltend destruktive Schulpolitik schadet dem Bildungsstandort Mecklenburg-Vorpommern.“