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Mehr Unterricht an den Schulen für alle Schüler ist möglich

Zu den Regelungen des „Hygieneplan Corona für Schulen in Mecklenburg-Vorpommern“ erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Nach dem Hygieneplan dürfen maximal 15 Schülerinnen und Schüler in einem Raum unterrichtet werden. Diese Regelung ist willkürlich und geht an der Realität an den Schulen vorbei. Die Bildungsministerin verschwendet mit dieser falschen Vorgabe wertvolle Ressourcen und verwehrt damit vielen Kindern und Jugendlichen das Recht auf Bildung.

In einem Klassenraum von 80 Quadratmetern können unter Einhaltung von 1,5 Metern Abstand problemlos 20 bis 22 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden. Folglich müssen weniger Klassen geteilt werden als derzeit vorgesehen. Damit stehen ausreichend Klassenräume und Lehrkräfte zur Verfügung, um alle Klassen mindestens drei Tage in der Woche zu unterrichten.

Der Neustart der Schulen darf nicht zur bloßen Symbolpolitik verkommen. Die Kinder und Jugendlichen haben ein Recht auf möglichst viel Unterricht.

Die Bildungsministerin muss den Stellenwert von Bildung erkennen und die unsinnige Teilungsregel für Klassen aufheben. Die Schulen können vor Ort organisieren, wie groß die Lerngruppen sein müssen, um die Abstandsregelungen einzuhalten.“