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Mehr Europa an den Schulen – die europäische Idee leben!

Zur Antwort der Landesregierung auf ihre Kleine Anfrage „Europaschulen in Mecklenburg-Vorpommern“ (Drs. 7/434) erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„In einer Zeit, in der Europa in einer tiefen Krise steckt und auseinanderzubrechen droht, findet der europäische Gedanke an unseren Schulen immer weniger Raum. Das ist eine fatale Entwicklung, der schleunigst Einhalt geboten werden muss.

Unglücklicherweise hat sich die Landesregierung selbst ein Korsett angelegt und die Anzahl der Schulen, die sich Europaschulen nennen dürfen, auf 30 begrenzt. Zudem ist die Zahl ist in den vergangenen zehn Jahren auf 28 zurückgegangen. Das ist ein denkbar schlechtes Zeichen.

Anstatt in Sonntagsreden die europäische Idee zu beschwören, muss die Landesregierung ganz konkret dafür sorgen, dass der europäische Gedanke gerade bei jungen Menschen wieder einen höheren Stellenwert bekommt. Dazu gehören unbedingt auch Schulen, die sich zur europäischen Idee bekennen, diese leben und für die Schülerinnen und Schüler erlebbar machen. Die Schulen brauchen dafür Hilfe und Unterstützung – keine Beschränkung. Mehr Europa an den Schulen hilft auch gegen zunehmend grassierende nationale Egoismen.“