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M-V hat ein dramatisches Drogenproblem

Zur Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage auf Drs. 7/4096 erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Bereits 15 Fälle mit Drogen und Alkohol an den Schulen in nur einem halben Jahr. Diese Zahl liegt damit höher als die Drogendelikte des gesamten Vorjahres. Waren es im Schuljahr 2015/2016 noch sieben Fälle, hatte sich diese zum Schuljahr 2017/2018 bereits verdoppelt

Die Vorfälle an den Schulen widerspiegeln den gesamten Trend in Mecklenburg-Vorpommern, denn die Zahlen im Land steigen dramatisch. Allein in den letzten 3 Jahren haben sich die Fälle von Drogendelikten um mehr als 30 Prozent, von 4732 im Jahr 2015 auf 6633 im vergangenen Jahr erhöht. Und die Dunkelziffer ist erfahrungsgemäß weitaus größer.

Schon an den Schulen greifen die bisherigen Maßnahmen offenbar nicht. Lehrkräfte dürfen nicht allein gelassen werden, sondern brauchen wesentlich mehr Unterstützung, die schnell und unbürokratisch angewendet werden kann. Sie müssen die Jugendlichen auch tatsächlichen erreichen. Dazu gehören Aufklärungs- und Beratungsangebote, gepaart mit mehr Stellen für Jugend- und Sozialarbeiter.“