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Lehrermangel größer als bisher angenommen

Zur Notwendigkeit der umgehenden Erstellung einer neuen Prognose zur Personalbedarfsentwicklung an öffentlichen allgemein bildenden und beruflichen Schulen erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Die Prognose, mit der das Bildungsministerium arbeitet, ist weder aktuell, noch beruht sie auf richtigen Schülerzahlen. Diese sind in den letzten Jahren stärker gestiegen und liegen um etwa 5000 Schülerinnen und Schüler höher, als 2014 angenommen. Diese Zahl entspricht etwa 350 Lehrkräften, die zusätzlich gebraucht werden.

Weil aber Ende 2020 turnusmäßig ohnehin eine neue Prognose erstellt werden muss, scheint das Bildungsministerium keinen Handlungsbedarf zu sehen, und wurschtelt mit den alten, viel zu niedrigen Zahlen weiter.

Dieser Kurs ist unverantwortlich und das böse Erwachen wird kommen, vielleicht dann aber zu spät.

Wir fordern die sofortige Ausschreibung dieser Stellen. Schüler haben einen Anspruch auf regelmäßigen Unterricht und nicht nur ab und an.

Außerdem muss bereits jetzt eine neue Prognose der Personalbedarfsentwicklung an den Schulen mit dem aktuellen Zahlenmaterial erstellt werden.

Nur mit dem richtigen Zahlenmaterial können die tatsächlichen Bedarfe ermittelt werden. Und wer den tatsächlichen Bedarf kennt, kann richtig handeln - bevor das große Erwachen kommt!“