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Landesregierung paddelt weiter auf der Stelle

Zur Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage auf Drs. 7/4450 „Ergebnisse des Schwimmunterrichts an den öffentlichen Grundschulen und Grundschulteilen der verbundenen Grund- und Regionalschulen im Schuljahr 2018/2019“ erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Die Landesregierung paddelt weiter auf der Stelle, wenn es um die Schwimmfähigkeit von Grundschülerinnen und Grundschülern geht. Noch immer können zwei Drittel von ihnen in der Grundschule nicht richtig schwimmen.

Sicher schwimmen können am Ende der 4. Klasse lediglich 20 Prozent der Kinder. Ein fatales Zeugnis, das sich die Bildungsministerin damit ausstellt. Denn, ob ein Kind schwimmen kann oder nicht, entscheidet im schlimmsten Fall über Leben und Tod.

Die Verantwortung allein auf die Eltern abzuwälzen, wäre falsch, denn Schwimmunterricht ist Bestandteil des Lehrplanes. Sollen denn Eltern als nächstes auch noch Mathematik und Deutsch unterrichten, weil Lehrermangel grassiert?

Damit endlich Land in Sicht ist, muss die Landesregierung umgehend ein echtes Schwimmlernprogramm auflegen, mit dem jedes Kind in Mecklenburg-Vorpommern spätestens nach der vierten Klasse gelernt hat, sicher zu schwimmen. Das derzeitige ‚Landesprogramm‘ mit seinen 25.000 Euro wird für die 40.000 Kinder ohne sichere Schwimmkenntnisse keine Besserung bringen. Aber der nächste Badesommer kommt bestimmt!“