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Korridor für Schulbeginn einhalten – kein Unterricht vor 7:30 Uhr

Zur Forderung von Verkehrsminister Christian Pegel, den Schulbeginn auf 8:00 Uhr oder später zu verschieben, erklärt die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg: 

„Bevor über einen Unterrichtsbeginn ab 8 Uhr spekuliert wird, muss erst einmal sichergestellt werden, dass nicht vor 7:30 Uhr mit dem Unterricht begonnen wird. Dies ist an einigen Schulen Realität – zu Lasten der Kinder, die bereits um 5:00 Uhr aus dem Schlaf gerissen werden, damit sie ihre Schule pünktlich erreichen. Selbstverständlich müssen sich Bus und Bahn bei der Bewältigung der Beförderungen aufeinander abstimmen, aber an erster Stelle muss das Wohl der Schülerinnen und Schüler stehen. 

Öffentlicher Personennahverkehr ist zwar in vielen Landesteilen nur noch durch die Schülerbeförderung gewährleistet. Die Organisation der Schülerbeförderung ist aber eine logistische Meisterleistung, in die nicht so ohne weiteres eingegriffen werden kann. Die Fahrpläne lassen sich nur behutsam anpassen. Die Beförderungen sind mit zahlreichen Schulen aufeinander abgestimmt, da große Einzugsbereiche miteinander koordiniert werden müssen. 

Dringender Handlungsbedarf besteht allerdings an jenen Schulen, die ihren Unterricht bereits vor 7:30 Uhr beginnen. Ein derart früher Start in den Arbeitstag belastet die Kinder und ihre Konzentration. Oft wird vergessen, dass Schule für Kinder und Jugendliche enorme Belastungen und Mühen mit sich bringen. Der Bildungsminister ist aufgefordert, darauf hinzuwirken, dass keine Schule vor halb acht mit dem Unterricht beginnt.“