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Kindern und Jugendlichen nicht länger das Recht auf Bildung verwehren

Zu dem weiteren Vorgehen der Landesregierung in der Corona-Krise erklärt die Vorsitzende der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Vor dem Hintergrund des derzeitigen positiven Infektionsgeschehens ist es inakzeptabel, dass die Kinder und Jugendlichen weiterhin nicht ihren geregelten Präsenzunterricht aufnehmen können. Die Schulen müssen spätestens zum neuen Schuljahr in den 100-prozentigen geregelten Schulalltag starten. Es darf keine weiteren Experimente beim Unterricht für die Kinder und Jugendlichen geben. Es kann nicht sein, dass die Wirtschaft weiter Vorrang vor der Bildung in diesem Land hat.

Es ist paradox, dass die Hotels auf 100 Prozent hochfahren, die Strände besucht werden können, die Bars und Kneipen Kunden bedienen dürfen, Spielhallen wieder öffnen können, den Kindern und Jugendlichen aber ihr Recht auf Bildung weiter beschnitten wird.

Positiv ist zu bewerten, dass in den Ferien die Hortbetreuung wieder gewährleitstet wird. Auch dass Eltern die Regelzeit auf Antrag aufstocken können und das Land die Kosten dafür übernimmt, ist zu begrüßen. Wir erwarten, dass der bürokratische Aufwand für die Eltern, die auf eine längere Betreuung ihrer Kinder angewiesen sind, so minimal wie möglich ausfällt. Auch nach der Pandemie sollte die umfassende Kostenfreiheit für die gesamte Betreuungszeit bestehen bleiben. Kein Zurück zu alten Strukturen!“