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Hier lebenden ausländischen Lehrkräften Weg in die Schule ebnen!

Zur Antwort der Landesregierung auf ihre Kleine Anfrage „Feststellung der Gleichwertigkeit ausländischer Berufsqualifikationen von Lehrkräften in Mecklenburg-Vorpommern“ (Drs. 7/4474) erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Während an den Schulen Lehrkräfte händeringend gesucht werden, vergibt die Landesregierung ein weiteres Mal eine Chance, Lehrerinnen und Lehrer zu gewinnen. Gerade einmal 114 Lehrerinnen und Lehrer mit einem ausländischen Berufsabschluss arbeiten an den allgemein bildenden Schulen im Land. Das ist nicht einmal ein Prozent aller Lehrkräfte. An den beruflichen Schulen sind es lediglich fünf ausländische Kolleginnen und Kollegen. Lehrkräfte aus anderen Ländern können nach dem Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz ihren Berufsabschluss anerkennen lassen oder einen Lehrgang absolvieren, um hier als Fachkraft anerkannt zu werden. 

Während die Zahl der Anträge auf Anerkennung des Abschlusses steigt, stagniert die Zahl der positiv beschiedenen Anträge. Katastrophal ist das Ergebnis der Anpassungslehrgänge der letzten Jahre. Gerade einmal zwei Lehrkräfte haben einen solchen Lehrgang 2018 absolviert und erfolgreich beendet. Derzeit absolvieren drei Teilnehmende den Lehrgang.

Angesichts der zunehmend prekären Lehrkräftesituation muss alles getan werden, Lehrerinnen und Lehrern auch aus anderen Ländern den Weg in den Schuldienst zu ermöglichen. Meine Fraktion erwartet deshalb von der Landesregierung deutlich mehr Anstrengungen, dieses Potenzial zu heben.“