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Gnadenbrot statt „Butter bei die Fische“ – Lehrkräften wird vor den Kopf gestoßen

Zu den Ergebnissen der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder, erklärt die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg: 

„Die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) versucht, die Landesbediensteten mit einem Gnadenbrot abzuspeisen, das der hervorragenden Arbeit und einer gerechten Vergütung dieser Frauen und Männer in keiner Weise gerecht wird. Die Tariferhöhungen werden fast vollständig durch die erhöhten Beiträge der Arbeitnehmer zur betrieblichen Altersvorsorge aufgezehrt, so dass man nicht von einem Erfolg der Verhandlungen sprechen kann. 

Mit großem Unverständnis reagierte die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg, auf  die fortdauernde Ungleichbehandlung von angestellten Lehrkräften und verbeamteten Lehrerinnen und Lehrern. 

Weiterhin wird die Zwei-Klassen-Gesellschaft gepflegt, statt hier mit einer einheitlichen Entgeltordnung für eine Gleichbehandlung zu sorgen. 

Die derzeitig von der TdL vorgeschlagene Kopplung der Eingruppierungen von angestellten Lehrkräften an die Landesbeamtengesetze verschärft die Ungerechtigkeiten. 

Wir fordern, dass endlich nach jahrelangen Verhandlungen über eine einheitliche Entgeltordnung „Butter bei die Fische“ gemacht wird, und sich die Länder von Ungleichbehandlungen verabschieden. Die Angestellten dürfen nicht weiterhin herabwürdigt werden. 

„Einerseits sollen angestellte Lehrkräfte einen 120prozentigen Einsatz  leisten, aber die Länder sind nur bereit, 80 prozentige Fürsorge zu gewähren. Das ist weder attraktiv noch hinnehmbar.“