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Ferien-Lern-Angebote mit heißer Nadel gestrickt

Zu der fehlenden Schülerbeförderung zu den Ferien-Lern-Angeboten erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Es ist nicht hinzunehmen, dass Schülerinnen und Schüler, die während der Ferien Nachhilfeangebote nutzen möchten, diese in vielen Fällen gar nicht erreichen können. Das Problem besteht darin, dass zwar die Angebote an den Schulen kostenlos sind, aber Schülerbeförderung in den Ferien nicht stattfindet. Hier dürfen weder die Landkreise noch die Kommunen und erst recht nicht die Eltern auf den Kosten sitzenbleiben.

Das Bildungsministerium hat es trotz vorheriger Hinweise meiner Fraktion versäumt, die Beförderung der Kinder und Jugendlichen zu den Lernangeboten und die Übernahme der Kosten zu regeln. Auch hier zeigt sich, dass alles nur mit der heißen Nadel gestrickt ist.

Vor wenigen Tagen hat Bildungsministerin Bettina Martin an die Lehrkräfte appelliert, in den Ferien Lernangebote für ihre Schülerinnen und Schüler einzurichten. Schulen, die dieser Bitte nachkommen, sollen nun auch die Schülerbeförderung selbst organisieren und die Kostenfrage klären. Das ist gerade für die Schulen im ländlichen Raum eine schier unlösbare Aufgabe. Hier entledigt sich das Bildungsministerium klammheimlich seiner Verantwortung und drückt die Zeche den Schulen auf.

Die Bildungsministerin muss umgehend bis Montag kommender Woche Regelungen treffen, dass alle Kinder und Jugendlichen, die die Angebote ihrer Schule wahrnehmen wollen, diese kostenfrei erreichen.“