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Erinnerung wachhalten. Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!

Zum Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus am 8. Mai erklärt die Vorsitzende der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Das deutsche Volk konnte sich nicht selbst befreien. Es erhielt aber mit dem 8. Mai vor 75 Jahren die Chance, ein Leben in Demokratie und Frieden zu entwickeln. Es ist richtig und wichtig, dass dieser Tag in unserem Land als offizieller Gedenk- und Trauertag begangen wird. Wir erinnern an die Menschen, die dem faschistischen Terror zum Opfer gefallen sind. Die NS-Diktatur hat millionenfachen Mord in den Konzentrationslagern zu verantworten, sie steht für Krieg, Zerstörung, Flucht und Elend. Der Tag der Befreiung mahnt, dass sich diese Gräueltaten nie wiederholen dürfen.

Alle Demokratinnen und Demokraten stehen in der Verantwortung für die Gegenwart und die Zukunft. Wir alle sind gefordert, mit dafür zu sorgen, dass rechtsextremistisches Gedankengut in der Gesellschaft nicht weiter Fuß fasst. Wir alle müssen uns Rassismus, Antisemitismus, Intoleranz und Gewalt entgegenstellen. Wir alle müssen immer wieder deutlich machen: Alte und neue Nazis haben mit ihrem demokratie- und menschenfeindlichen Denken und Handeln keinen Platz in der Gesellschaft.

Meine Fraktion bedauert, dass sich die Landesregierung dem Anliegen u.a. einer Holocaust-Überlebenden, von Gewerkschaften, aber auch meiner Fraktion, den Gedenktag wenigsten einmalig in diesem Jahr zum Feiertag zu erklären, verschlossen hat. Das Wachhalten der Lehren des 8. Mai 1945 ist eine grundlegende Voraussetzung, um demokratiefeindliche Ideologien, rechtsextremistischen Parteien und Gruppierungen und menschenfeindlicher Gewalt wirksam entgegentreten zu können. Wir müssen die Erinnerung wachhalten. Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!“