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Erfolgreiches inklusives Lernen braucht Qualität und Nachhaltigkeit

Die jüngsten Daten einer Teilstudie zum Rügener Inklusionsmodell des Schuljahrs 2012/2013 zeigen nach Ansicht der bildungspolitischen Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg, dass mit dem Weg des inklusives Lernens die Förderung aller Schülerinnen und Schüler gelingen kann. „Im Wesentlichen haben dazu die Lehrkräfte und die Eltern beigetragen, die dem Projekt offen gegenüberstehen und engagiert arbeiten“, erklärte sie am Mittwoch in Schwerin.

 

Die Ergebnisse machten aber auch deutlich, dass bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt sein müssen, damit inklusives Lernen auf Dauer erfolgreich sein kann. „Inklusion darf kein Stückwerk sein, sondern muss in Gänze und nachhaltig angelegt sein“, sagte Frau Oldenburg. Dazu sei eine qualifizierte Fortbildung der Lehrerinnen und Lehrer unabdingbar, damit diese ihrer verantwortungsvollen Aufgabe gerecht werden können.

 

Ziel müsse es sein, dass alle Kinder, Kinder mit Förderbedarf und leistungsstarke Kinder, ihren Fähigkeiten und ihrem Können entsprechend gefördert werden. „Der Unterricht muss sich an den Voraussetzungen jedes Kindes orientieren und nicht umgekehrt“, betonte Frau Oldenburg. Deshalb müssten für den gemeinsamen Unterricht auch bestimmte Voraussetzungen gegeben sein. „Erforderlich sind eine ausreichende Anzahl an Stunden und eine unterrichtsbegleitende personelle Unterstützung der Lehrerinnen und Lehrer“, so Frau Oldenburg.