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Der 1. Mai ist und bleibt Kampftag für gute Arbeit und gute Löhne

Zum Tag der Arbeit am 1. Mai, erklärt die Vorsitzende der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Auch wenn es in diesem Jahr erstmals seit 1949 keine Kundgebungen und Volksfeste geben wird, ist und bleibt der 1. Mai ein Kampftag für gute Arbeit und gute Löhne. Es ist heute wichtiger denn je, für bessere Arbeitsbedingungen und den Schutz vor Armut einzutreten.

Schon weit vor der Corona-Krise hat meine Fraktion immer wieder auf die teilweise unzumutbaren Bedingungen, die anhaltend hohe Zahl prekärer Beschäftigungsverhältnisse und niedrigen Löhne aufmerksam gemacht und Abhilfe eingefordert. Das gilt z. B. für Beschäftigte in der Altenpflege, den Krankenhäusern, im Reinigungsgewerbe, für Erntehelfer oder Verkäuferinnen und Verkäufer. Aber erst mit der Pandemie sind die unhaltbaren Zustände in den sogenannten systemrelevanten Berufen ans Licht der Öffentlichkeit gerückt.

Heute werden die massiven Ungerechtigkeiten an vielen Stellen sichtbar. Es gibt viel zu viele Beschäftigte, aber auch Soloselbständige, die sich in ihrem Beruf aufreiben, aber von ihrer Arbeit nicht leben können. Es muss endlich Schluss sein mit Niedriglohn, Leiharbeit, sachgrundlosen Befristungen und Selbstausbeutung. Dem Arbeits- und Gesundheitsschutz gebührt endlich der Stellenwert, den er verdient.

Wir brauchen dringend eine gesellschaftliche und politische Diskussion darüber, welche Lehren wir aus der Corona-Krise ziehen und was uns die Arbeit von den Männern und Frauen wert ist, die unsere Gesellschaft am Laufen halten.“