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Ausbildung muss gesichert sein und das Azubi-Ticket kostenfrei

Zur Sicherung der Ausbildung zum Ausbildungsbeginn 2020 erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Die lahmgelegte Wirtschaft muss so schnell wie möglich wieder in Fahrt kommen. Deshalb brauchen Ausbildungsbetriebe Sicherheit, damit sie in der gegenwärtigen Krise bei existenzieller Not bereits abgeschlossene Ausbildungsverträge nicht lösen müssen oder erst gar keine abschließen. Landeshilfe muss sicherstellen, dass die Ausbildungsvergütungen notfalls vom Land getragen werden, wenn dies die Betriebe nicht allein schultern können.

Beim Schnüren von Hilfspaketen durch das Land muss auch das Azubi-Ticket dabei sein – maßgeblich oder vorerst vollständig vom Land finanziert. Wenn sich die wirtschaftliche Lage stabilisiert hat, muss ein Teil verpflichtend durch die Wirtschaft getragen werden. Die Stellschrauben für die Einführung eines landesweiten Azubitickets in M-V zum Ausbildungsbeginn im August müssen trotz der Krise weitergedreht werden.

Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge haben aktuell zu ihrem Prüfungsstress die schlechtesten Rahmenbedingungen in der jüngeren Geschichte. Verschobene Prüfungen sowie Prüfungsvorbereitung ohne regulären Schulbetrieb sind schwierig genug. Weit problematischer ist jedoch, dass sie erleben, wie die Klein- und Kleinstbetriebe – ihre möglichen Ausbildungsbetriebe – ums Überleben kämpfen und womöglich nicht wissen, ob sie bereits abgeschlossene Ausbildungsverträge einhalten können oder neue Azubis einstellen werden.“