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Arbeitslose Lehrkräfte für den Schuldienst gewinnen

Zur Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage auf Drs. 7/3732 erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Das ist ein Paradoxon der Personalpolitik des Bildungsministeriums. Über 500 arbeitslose und arbeitssuchende Lehrerinnen und Lehrer im Mai 2019 in Mecklenburg-Vorpommern, dazu mehr als 180 lediglich befristet beschäftigte Lehrkräfte - und gleichzeitig sind mehr als 200 Lehrerstellen komplett unbesetzt. So sieht die Lehrergewinnung des Ministeriums aus.

200 fehlende Lehrerinnen und Lehrer – das sind 5400 Unterrichtsstunden, die pro Woche ausfallen oder vertreten werden müssen.

Wir fordern deshalb die Landesregierung auf, sofort ein Wiedereingliederungs-programm für arbeitslose Lehrkräfte und diejenigen, die über einen längeren Zeitraum nicht tätig waren, aufzulegen. Das Bildungsministerium muss alles unternehmen, um jede Lehrkraft zurückzugewinnen und zu halten.“