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Arbeit von Schulleitungen muss attraktiver werden

Zur Antwort der Landesregierung auf ihre Kleine Anfrage „Besetzung der Funktionsstellen an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen des Landes M-V im Schuljahr 2019/2020“ (Drs. 7/4255, Anlage) erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

 

„Erneut hat sich die Zahl der vakanten und nur kommissarisch besetzten Schulleitungstellen an den öffentlichen Schulen erhöht. Damit haben mehr als 10 Prozent der Schulen keine regulär besetzte Schulleitung.

Die Funktionsstellen sind schlichtweg unattraktiv. Niemand will offenbar das Chaos und den Mangel im Schulsystem des Landes verwalten müssen.

Die verantwortungsvolle Arbeit der Schulleitungen wird von der Landesregierung viel zu wenig anerkannt. Teilweise verdienen verbeamtete Lehrkräfte an Regionalen Schulen und Gesamtschulen mehr als ihre angestellten Schulleiterinnen und Schulleiter.

Die ganze Unsicherheit, die sich im Schulwesen des Landes breitmacht, spiegelt sich so auch in den zunehmend unbesetzten Funktionsstellen wider. Die Landesregierung muss umsteuern und weitere Anrechnungsstunden für Schulleiterinnen und Schulleiter gewähren.“