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Alles nur heiße Luft – unsichere Zukunft für Schulen auf dem Land

Zur Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage auf Drs.7/3484 erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Es sollte der ganz große Wurf im Kampf um den Lehrermangel im ländlichen Raum werden, als die Koalitionsfraktionen von SPD und CDU vor vielen Monaten die Durchführung eines Modellprojektes beschlossen. Deshalb landete es auch vor sage und schreibe drei Jahren im Koalitionsvertrag. Viel passiert ist seit dem nicht.

Nun aber offenbart die Landesregierung, dass es ein Modellprojekt für die Schulentwicklung im ländlichen Raum nicht geben wird. Also Alles nur heiße Luft. Von Maßnahmen zur Sicherung der Schulen auf dem Lande keine Spur.

Das zeigt, dass die Landesregierung selbst die Forderungen ihrer eigenen Fraktionen nicht ernst nimmt - genauso wenig, wie den Erhalt und die Entwicklung der Schulen im ländlichen Raum.

Statt mutig zu handeln und wenigstens die eigenen Versprechen einzuhalten, bleibt die Landesregierung bei dem Thema hasenfüßig und unverbindlich. Auch hier steckt das Bildungsministerium wieder einmal den Kopf in den Sand

Offensichtlich macht sich Resignation breit. So lassen sich die fast 100 offenen Stell an Schulen im ländlichen Raum nicht besetzen.“